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  • FlynnTodd

Ohne Waffen?

Aktualisiert: Juni 9

Neulich warf mir jemand vor, dass die Blackfin Boys ihre Interessen zu oft mit Waffengewalt durchsetzen würden.

Nun ja, wenn die Jungs von dreißig Zombies umgeben sind, die nur ihr Fleisch wollen, kommt man mit einer Diskussion nicht weiter. Außerdem können die Proragonisten nicht zaubern, wie z.B. der junge Potter. Er vernichtet seine Feinde durch Magie, ist ja auch irgendwie eine Waffe.

Hm, ja, gut, aber das ist Fiktion, quasi ein modernes Märchen.

Ja, gut, verstehe, wenn die Blackfin Boys in die Hölle reisen, ist das auch Fiktion.

Ich sehe es, wie bei den Abenteurn von Cowboys, Indianern, Piraten, oder James Bond. Ohne Waffen würden sie ziemlich lächerlich dastehen. Wenn auf einen geschossen wird, sollte man sich besser verteidigen. Im tiefsten Amazonas-Regenwald ist die Polzei nur schwer zu erreichen, sollte man von bösen Menschen bedroht werden.

Auch junge Leser werden sicherlich schnell begreifen, dass man sich in der Öffentlichkeit nicht so benehmen kann wie die Blackfin Boys.

Sowas nennt man "in eine andere Welt eintauchen", einfach dem Alltag entrinnen und völlig abschalten, woanders sein.

Geht es nicht darum in einem guten Buch?


Die Jungs dürfen sich auch mal - gegen alle Regeln der Coolness - weinend in den Armen liegen um sich zu trösten, um füreinander da zu sein – ohne sich zu schämen. Sie dürfen aber auch einem Produzenten für Kinderpornografie mit der Armbrust in die nackte Fußsohle schießen – ohne sich zu schämen.

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