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  • FlynnTodd

Reduziertes Internet

Aktualisiert: Juni 24

Frag doch mal einen Fünfzehnjährigen, welche Webseiten er regelmäßig im Netz besucht. Die Antwort ist gar nicht so verwunderlich. Er antwortet mit der Gegenfrage Webseiten? Ich bin nur bei Facebook, Instagam & Co.


Das ist kein Einzelfall. Das ist der Rückgang des Internets und hat nichts mit Fortschritt zu tun, oder sehe ich das falsch? Kann ja auch sein, dass ich nicht mehr uptodate bin. Man hat doch hat soooo viele Möglichkeiten im Netz an Informationen zu kommen, wieso das alles nur auf zwei oder drei Apps beschränken? Das wäre so, als wenn man ausschließlich ZDFneo und RTL2 schauen würde - und sonst nichts. Ist doch Scheiße, gequirlte Scheiße!


Auf den sozialen Netzwerken ist alles in Reihe und Glied gepresst, ein Beitrag sieht aus wie der andere. Außerdem muss man damit rechnen, dass ein Beitrag, vielleicht sogar der eigene, zensiert oder gelöscht wird. Dabei bieten Webseiten, wenn sie nicht gerade mit Werbung überladen sind, designtechnisch individuelle Gestaltungen und haben eigene Regeln. Ihr müsst beim Aufrufen einer Website keine versteckten Geschäftsbedingungen (AGBs) akzeptieren und womöglich noch eine Verpflichtung eingehen.


Ich persönlich spiele mit dem Gedanken, zukünftig nur noch hier in meinem Blog zu posten. Da bin ich der Chef - und sonst keiner. Wen es wirklich interessiert, was ich zu sagen habe, schaut hier ab und zu mal vorbei. So habe ich die Möglichkeit etwas mitzuteilen, aber auch die Möglichkeit, den sozialen Netzwerken etwas weniger Macht zu verleihen. Und noch ein Vorteil: Meine Infos erreichen nur die, die sie lesen wollen - und nicht Tausende, die mein Geschreibsel in der Timeline lustlos überscrollen.


Vielleicht kann man sogar völlig auf die sozialen Netzwerke verzichten - oder lieber doch nicht? Einen interessanten Beitrag dazu habe ich hier gefunden.

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